Franck Tortiller (vibes)

Franck Tortiller zählt zur jungen Generation der Vibraphonisten mit einer ganz eigenen musikalischen Sprache. Nach klassischen Studien am Conservatoire de Dijon, dirigiert er sich nach und nach in Richtung Jazz. Tortiller ist seit 1993 Mitglied im Vienna Art Orchester und war von 2005-2008 künstlerischer Leiter des Orchestre National de Jazz

Formationen

  • solo 
  • Duo mit Patrice Héral, dr
  • Trio mit Patrice Héral, dr – Michael Godard, tba 
  • Quartett 
  • Orchestre Franck Tortiller (9 Musiker)

Arkadij Shilkloper (horn, alphorn)

Ihm eilt der Ruf als einer der weltbesten Hornspieler voraus: Arkadij Shilkloper. Ob auf Waldhorn, Flügelhorn oder Alphorn: überall erweist sich der gebürtige Moskauer als ein wahrer Meister auf seinem Instrument.
Shilkloper geboren 1956, fand über diverse Blasorchester zur Musik und zu seinem Instrument, dem Flügel- bzw. Waldhorn. Er studierte dieses Instrument in Moskau, spielte schließlich im Orchester des Bolshoi-Theaters und bei den Moskauer Philharmonikern. Shilkloper gilt mittlerweile als einer der besten Hornspieler der Welt. Seit 1988 Zusammenarbeit mit dem 2018 verstorbenen Pianisten Mikhail Alperin, seit 1990 auch im Trio mit dem Klarinettisten Sergej Starostin, mit dem sie als Moscow Art Trio auf allen großen Festivals in Europa und Übersee gastierten. Doch daneben arbeitet Shilkloper, der inzwischen in Berlin lebt, immer wieder mit anderen namhaften Jazzmusikern zusammen, so mit Sänger Andreas Schärer oder Osteuropas neuem Jazz-Pianostern Vadim Neselovsky.
Ähnlich singulär auch sein Zusammenspiel mit dem in Wien lebenden Tubisten Jon Sass, mit dem er zusammen eine Micro-Brassband bildet, der kein Ton zu hoch oder zu tief, keine Kadenz zu schnell ist!

Formationen

Aktuell kann Arkadij Shilkloper über mich mit folgenden Formationen gebucht werden:

  • solo 
  • Duo mit Jon Sass (Tuba)

Konzertdaten 2022

10. MRZ: Heidelberg (D); DAI (Duo mit Jon Sass) 
11. MRZ: Ulm (D); Museumsgesellschaft (Duo mit Jon Sass)

Eric Séva (sax)

Ursprünglich von der Klassik herkommend hat sich Frankreichs jüngster Saxophon-Gigant mittlerweile zu einer der markantesten europäischen Saxophonisten entwickelt. Die Musik von Eric Séva, der auch auf mehreren Alben des Popsängers Chris Rea mitwirkt, ist dabei immer narrativ und einfühlsam. Sein tiefgründiger Ton, seine fein ausbalancierte Melodik, sein Lyrizismus und der Groove, der sein Saxophonspiel prägt, geben seinem Spiel eine unverwechselbare Note.

Formationen

  • Eric Séva Quartet Franco-Allemand (Séva, sax – William Lecomte, p – Jens Loh, b – Antoine Fillon, dr)
  • Eric Séva Sextett »Dancing with Bartok«
  • Quartet Nomade Sonore (Séva, sax – Daniel Zimmermann, tb – Bruno Schorp, b – Matthieu Chazarenc, dr)

Michael Riessler (bcl, cl, sax, komp)

Der Bassklarinettist Michael Riessler, geboren 1957 in Ulm, ist ein Grenzgänger zwischen Improvisation und zeitgenössischer Klassik, zwischen Sprache und Klang, Musik und Tanz. Riessler hat mit Musikern und Komponisten aus den unterschiedlichsten Lagern gearbeitet: u. a. Maurizio Kagel, John Cage, Steve Reich, Helmut Lachenmann, Arditti Quartett, Ensemble Modern, David Byrne, Michel Portal, Carla Bley, Terry Bozzio. Seit 2000 gemeinsame Projekte mit der Klarinettistin Sabine Meyer und dem Vokalensemble SINGER PUR. Daneben schreibt und realisiert Riessler seit den 90er Jahren eigene Projekte sowie Hörspiel- und Filmmusiken, z. B. zu »Heimat 3« von Edgar Reitz oder zum Stummfilm »Hamlet« (mit Asta Nielsen).

Formationen

  • solo
  • Duos mit Jean-Louis Matinier, acc / Howard Levy, p, harm / Pierre Charial, Drehorgel / Jean-Pierre
    Drouet, perc
  • Trio mit Howard Levy, p, harm – Jean-Louis Matinier, acc
  • Trio mit Terry Bozzio, dr – Vincent Courtois, clo
  • Trio mit Marco Parisi, seaboard – Lorenzo Riessler, dr
  • Trio mit Cameron Vohr, ts – Lorenzo Riessler, dr

  • AHI VITA: Michael Riessler + Vincent Courtois + Vokalensemble Singer Pur 
  • BIG CIRCLE: Michael Riessler, cl, bcl, sax – Robbie Ameen, dr – Pierre Charial, Drehorgel & Blechbläserensemble 
  • BERENICE-TABLEAU Michael Riessler, bcl – Elise Caron, voc – Pierre Charial, Drehorgel – Jean-Pierre Drouet, perc 
  • Michael Riessler + Streichquartett
  • PARIS MECANIQUE Riessler, bcl – Sabine Meyer, cl – Pierre Charial, Drehorgel + Trio Di Clarone
  • SIRENS Riessler, bcl, komp. + Madrigalchor der Musikhochschule München + Zuspielband

Musik + Film

  • »HAMLET« (1920/21; Regie Sven Gade; mit Asta Nielsen)
    mit Live-Musik von Michael Riessler / Michael Riessler, bcl – Lorenzo Riessler, dr
  • »UNHEIMLICHE GESCHICHTEN« (1919; Regie Richard Oswald
    mit Live-Musik von Michael Riessler / Michael Riessler, bcl solo 
    oder Duo mit Lorenzo Riessler, dr, perc.
  • »DER ROTE HALBMOND / AZ ARANYEMBER« (1917/18; Regie Sandór Korda)
    mit Live-Musik von Michael Riessler / Michael Riessler, bcl – Jean-Louis Matinier, acc. – Monika Leskovar, cello – Beata Móri, cymbalom

Konzertdaten 2022

13. MAI Ilmenau (D); (Konzertlesung Kryptografie)
15. MAI Ulm (D); Stadthaus (Konzertlesung Kryptografie)
21. MAI: Oldenburg (D); Cine-K, »HAMLET«. Stummfilm + Livemusik
26./27. MAI: Eberbach/Neckar (D); mit Pierre Charial, Lorenzo Riessler und weiteren
01./02. JUN: Lucignano (I); mit Pierre Charial, Lorenzo Riessler

30. AUG: Ulm (D), Café Kokoschinski (/Konzertlesung mit Rasmus Friedrich: To be a Star“)

Konzertdaten 2023

04. MÄRZ Nürtingen (D); Jazztage (Duo mit Jean-Louis Matinier)
05. MÄRZ Ulm (D); Stadthaus (Duo mit Jean-Louis Matinier)

Konzertdaten 2024

21. APR: Donaueschingen (D); Museum Art.Plus (Duo mit Jean-Louis Matinier)

Danilo Rea (piano)

Rea, geboren 1957 im italienischen Vicenca, lebt seit seiner Kindheit in Rom, wo er auch am Konservatorium Santa Cecilia Klavier studierte. Sein Debüt als Jazzpianist hatte er 1975 im »Trio di Roma« von Roberto Gatto. Er spielte auch in weiteren Gruppen von Gatto, so in den 1980er Jahren in der erfolgreichen Band »Lingomania« und auf dessen Alben »Notes« von 1986 und (im Duo) »Improvvisi« von 1989. Auch 1989 beteiligte er sich an der Aufführung des »Requiem per Pier Paolo Pasolini« von Roberto De Simone im Theater von San Carlo in Neapel. Daneben spielte er mit Musikern wie Chet Baker, Lee Konitz, Phil Woods, Kenny Wheeler, John Scofield und Joe Lovano. In den 1990ern spielte er in der Gruppe »Doctor 3«, deren Album »The Tales of Doctor 3« 1998 als bestes italienisches Jazzalbum ausgezeichnet wurde, und auch das Folgealbum der Band »The songs remain the same« wurde 1999 ausgezeichnet. 2004 erhielt er den Django d’Or (Italien) als »Etablierter Musiker«.
Doch Danilo Rea spielt nicht nur Jazz, sondern ist auch in der Popmusik aktiv. Er begleitete Sänger wie Mina, Claudio Baglioni und Pino Daniele. 2007 beteiligte er sich an der Aufführung von »Uomini in frac« der Pop-Jazz Gruppe »Avion Travel« (u.a. mit Furio Di Castri und Gianluca Petrella). In seiner Solo CD »Lirico« (Egea Records 2007) interpretiert er Opernmelodien etwa von Giacomo Puccini. 2011 entstand im Duo mit Flavio Boltro das Album OPERA (ACT-Music). 2004 erhielt er den Django d’Or (Italien) als »Etablierter Musiker«. Sein jüngstes Projekt: »Beatles in Jazz« eineie jazzige Neuinterpretation von Songs der berühmtesten Rock-Pop-Band der Musikgeschichte!

Formationen

  • solo
  • »OPERA« Danilo Rea (p) und Flavio Boltro (tp) interpretieren klassische Opernhits von Verdi, Puccini, Bellini und anderen jazzig neu!
  • »Beatles in Jazz« Danilo Rea (p) – Ares Tavolazzi (b) – Tony Match (dr) Danilo Rea zelebriert mit seinem Trio die Musik und den Geist der Beatles, ein perfektes Eintauchen in das zeitlose Songbook der erfolgreichsten und einflussreichsten Pop-Rock-Band!

Enrico Pieranunzi (piano)

Mit seinem rhythmischen Reichtum und seinem gepflegten, klassisch geschulten Anschlag gilt der Römer als Europas derzeit führender Modern-Jazz-Pianist – die Auszeichnung mit dem »Django D’Or« als bester europäischer Jazzmusiker unterstreicht dies nur. Pieranunzis cooles und dennoch warmes Klavierspiel knüpft da an, wo Bill Evans 1980 aufhören musste. »A new approach to the top jazz piano world« – so urteilte denn auch kein Geringerer als McCoy Tyner über den Pianisten.

Formationen

  • solo
  • solo »plays Domenico Scarlatti«
  • Duo mit Rosario Giuliani, as
  • Italian Trio
  • European Trio
  • Quartett / Quintett
  • Enrico Pieranunzi + Brussels Jazz Orchestra (BJO)
  • »Racconti Mediterranei« (Pieranunzi, p – Gabriele Mirabassi, cl – Luca Bulgarelli, b)

Konzertdaten 2022

07. Mai: Lippstadt (D); Duo mit Thomas Fonnesbaek, b
04. JUN: Diersdorf (A); Inntöne-Festival (solo)
10. AUG: Villach (A); Schloss Landskron (Trio Mediterranian Tales)
12. OKT: Kassel (D); TiF (solo)
13. OKT: Esslingen (D); Jazzkeller (solo)
14. OKT: Reutlingen (D); Pappelgarten (solo)
15. OKT: Bonn (D); Beethovenhaus (solo)

Evelina Petrova (accordion)

Die Musik der in St. Petersburg geborenen Akkordeonistin Evelina Petrova sind warmherzige Experimente. Die junge Musikerin verbindet in ihrem Spiel die Volksmusik ihrer russischen Heimat mit Klassik und zeitgenössischen Musikformen. Und entwickelt dabei in ihrem Spiel soviel energiegeladene Kraft, dass es man es kaum für möglich hält, dass all dies einzig von einer jungen Frau und ihrem Akkordeon kommt. Petrova nutzt auf großartige Weise die Möglichkeiten sowohl ihrer Stimme wie ihres Akkordeons und bricht gleichzeitig mit den traditionellen Begrenzungen von beidem. Ihre Stimme ist ihr zweites Instrument; sie schreit, lacht, kreischt. Und obwohl sie ihre Konzerte im Sitzen gibt, sind ihre Auftritte zugleich auch immer Tanzperformances.
Evelina Petrova stammt aus einer Industriestadt in der Nähe von St. Petersburg, aber verbrachte den Großteil ihrer Kindheit bei ihrer Großmutter auf dem Land. Ihre Großmutter war es auch, die Evelina dazu brachte, eine Musikschule zu besuchen, wo sie im Alter von 12 Jahren begann, Akkordeon zu lernen. Später besuchte sie das Konservatorium in St. Petersburg, das sie 2002 mit Diplom abschloss.
Seit den späten 1990er Jahren trat sie mit ihrem Lehrer, dem Trompeter Vyacheslav Gayvoronsky auf. Das Duo spielte 2 CDs zusammen ein und tourte mehrfach durch ganz Europa und Japan. In den letzten Jahren trat sie vor allem solo auf sowie im Duo mit ihrem Partner, dem moldawischen Pianisten Mikhail Alperin. Bekannt wurde Evelina Petrova auch durch die Vertonungen von Scherenschnitt-Filmen der Filmpionierin Lotte Reiniger. Petrova lebt inzwischen in Oslo.

Formationen

  • solo
  • Duo mit Roberto Dani, dr
  • Norwegian Trio (inspiriert durch Filme von Sergej Parapjanov)
  • »Mirrors«. Musik zu Filmen von Andreij Tarkovsky 

Tonträger

Folgende Scherenschnitt-Trickfilme von Lotte Reiniger sind von Evelina Petrowa vertont worden:

  • »Die Abenteuer des Prinzen Achmed«
  • »Kalif Storch«
  • »Cinderella«
  • »Der Grashüpfer und die Ente«

Gabriele Mirabassi (cl)

Gabriele Mirabassi, geboren 1957 in Perugia, ist einer der besten Klarinettisten des europäischen Jazz. Seine Karriere startete er zunächst als Interpret moderner Klassik, bevor er sich dem Jazz zuwandte. Erste Erfolge feierte er im Duo mit dem Akkordeonisten Richard Galliano. 1996 wurde der Künstler in Italien von Musikjournalisten zum »Besten neuen Talent« gewählt und der zeitgenössische Jazz ergriff nun Besitz von Mirabassi. Kenny Wheeler, Marc Johnson, Steve Swallow und John Taylor waren noch in den 90er-Jahren die ersten internationalen Jazzstars, mit denen der Umbrier musizierte. Nach wie vor aber behielt Mirabassi seinen musikästhetischen Zugang als ein Künstler zeitgenössischer Musik – sowohl als Klarinettist mit einem bemerkenswert eleganten, beweglichen und sauberen Ton als auch zunehmend als Komponist, der den kurzen improvisierten Passagen präzise, exquisite Positionen innerhalb eines größeren komponierten Zusammenhanges zumisst. Er arbeitete mit Musikern wie Pianostar Enrico Pieranunzi oder dem französischen Tubisten Michel Godard zusammen. Abner immer wieder ist es das klassische Duo Klarinette – Akkordeon, mit dem Mirabassi besticht und mit dem er bevorzugt auftritt. So aktuell mit dem aus Bologna stammenden Simone Zanchini, der als einer der interessantesten und innovativsten Akkordeonspieler der internationalen Szene gilt!

Formationen

  • Duo Gabriele Mirabassi, cl – Simone Zanchini, acc
  • Trio Enrico Pieranunzi, p – Gabriele Mirabassi, cl – Luca Bulgarelli, b

Konzertdaten 2022

10. AUG:: Villach (A); Schloss Landskron (Trio Mediterranian Tales)

Jean-Louis Matinier (accordion)

Der Pariser Akkordeonist Jean-Louis Matinier gilt als der abenteuerfreudigste und scheuklappenärmste Virtuose seiner Klasse auf diesem Instrument. Matinier hat klassische Musik studiert, sich dann der improvisierten Musik zugewandt und überwindet heute mühelos die Grenzen zwischen Ethno-Traditionen, swingenden Grooves und mutiger neo-klassischer Innovation.

Formationen

  • solo
  • Duo mit Michael Riessler, bcl – Marco Ambrosini, nyckelarpa
  • Trio mit Michael Riessler, bcl – Howard Levy, p, harm 

Konzertdaten 2023

04. MRZ: Nürtingen (D); Jazztage (Duo mit Michael Riessler
05. MRZ: Ulm (D); Stadthaus (Duo mit Michael Riessler)

Konzertdaten 2024

21. APR: Donaueschingen (D); Museum Art.Plus (Duo mit Michael Riessler)

Howard Levy (piano, harmonica)

Ein Musiker ohne stilistische Grenzen: das ist der Chicagoer Pianist, Komponist und Mundharmonikaspieler Howard Levy. Levy. Er ist in Jazz, Rock, Pop, Blues oder World Music genauso zu Hause wie er als Komponist für Fernsehen, Hörspiele oder Theater arbeitet. Unerreicht vor allem seine Spiel auf der diatonischen Mundharmonika, deren Spielweise er mit seiner genialen Technik geradezu revolutioniert und ihr völlig neue musikalische Dimensionen eröffnet hat.

Formationen

  • solo
  • Duo mit Chris Siebold, git – Michael Riessler, bcl
  • Trio mit Michael Riessler, bcl – Jean-Louis Matinier, acc
  • Levy + Symphonieorchester: Concerto for Diatonic harmonica and orchestra
  • Bassless Trio (mit Samo Salamon, git. – Bojan Krhlanko, drums)